Haptisches Marketing: Fühlt sich an wie echt!

Der Mensch ist ein emotionales Wesen. Wem gelingt, die wichtigsten der fünf Sinne, Tasten und Sehen, anzusprechen, der profitiert im Marketing von elementaren Vorteilen.

Der Mensch ist ein emotionales Wesen. Wem gelingt, die wichtigsten der fünf Sinne, Tasten und Sehen, anzusprechen, der profitiert im Marketing von elementaren Vorteilen, besonders gegenüber digitalen Medien. 

Etwas begreifen ist eine Redewendung mit tiefer Bedeutung. Was wir anfassen können, begreifen wir schneller. Der Tastsinn ist ein Wahrheitssinn. Eine Frucht sieht reif aus. Gewissheit, ob sie wirklich schon reif ist, erhalten wir, indem wir sie in die Hand nehmen. Dieser haptisch bedeutungsvolle Effekt hat enorme Auswirkung auf das Marketing, denn gefühlte Botschaften bleiben besser in Erinnerung. Wissenschaftlich ist das längst bewiesen. Die neuesten Erkenntnisse, Studien und aktuelle Fallbeispiele haben zwei versierte Autoren schon 2015 in einem Buch zusammengefasst:

Ihre Kunden entscheiden mit Gefühl

Einer der Vordenker im Bereich des multisensorischen Marketings ist der Buchautor, Marketingexperte und Gründer der Agentur Touchmore Olaf Hartmann, der in seinem gemeinsam mit dem Werbepsychologen Sebastian Haupt geschriebenen Marketing-Bestseller „Touch!“ anmerkt: „Der Bauch entscheidet, der Kopf rechtfertigt. Der Mensch ist ein multisensorisches Wesen und in erster Linie braucht er natürlich seine Augen, um sich zu orientieren. … Aber die Welt scheint erst dann richtig zu uns zu kommen, wenn wir sie berühren. Dann ist sie plötzlich wahr.“

Lackeffekt. Lackierung fühlt sich an wie Sand.

Durch den gezielten Einsatz einer entsprechenden Haptik erzeugt ein Printprodukt nachhaltig mehr Aufmerksamkeit Das Bild zeigt partiellen Strukturlack, welcher Sand imitiert.


Massenmedien immer häufiger unsichtbar

Die anschwellende Flut an schriftlichen, optischen und audiovisuellen Werbebotschaften in unseren Briefkästen und den Medien insgesamt bewirkt zwangsläufig, dass jede einzelne Botschaft an Aufmerksamkeit, ja sogar Sichtbarkeit verliert. Wer auf eine günstig gedruckte Discountvariante bei einer gedruckten Kampagne setzt, hofft natürlich auf ein insgesamt besseres Ergebnis, sonst würde die Wahl nicht auf standardisierte Onlinedrucksachen fallen.

Lohnt sich der Mehraufwand?

Je nach Wert eines geworbenen Neukunden, also den zu erwarteten Umsätzen (und daraus resultierenden Gewinnerwartungen) auf Basis der „Lebensdauer“ ergibt sich jedoch häufig, dass die Einsparungen bei der Produktion ein insgesamt schlechteres Ergebnis liefern. Ein Beispiel:

  • Ausgangslage: Eine sehr günstige Drucksache kostet als Standardvariante 1,00 Euro inklusive Porto.
  • Eine raffinierte, veredelte und formatierte, sehr individuelle Drucksache kostet 3,00 Euro inklusive Porto.
  • Gedruckt werden jeweils 100.000 Druckwerke für eine postalische Kampagne.
  • Der zu erwartende Umsatz eines neu geworbenen Kunden liegt bei 150,00 Euro.
  • Unterstellen wir, dass die Standarddrucksache eine Rückläuferquote von 2 % erwirtschaftet, 2.000 neue Kunden also.
  • Die veredelte Variante schafft trotz ihrer besonderen Ausprägungen in diesem Beispiel nur 3,5 % Rückläuferquote, also 3.500 neue Kunden.
  • Nach Abzug der gesamten Kosten bzw. nach Bereinigung der Einsparungen für die günstigeren Standarddruckwerke macht sich die aufwendigere Kampagne bereits bei diesem Beispiel bezahlt und fährt ein deutlich besseres Ergebnis ein.
  • Steigt der zu erwartende Gesamtumsatz während der „Lebensdauer“ der Kundenbeziehung auf 300,00 Euro, fährt die veredelte Kampagne selbst dann ein um 50 Prozent besseres Gesamtergebnis ein, wenn sie trotz ihrer deutlich auffälligeren Ausprägungen nur 1,5 Prozent zusätzliche Responsequote erwirtschaftet.
  • Entsprechend potenziert sich das Ergebnis je besserer Responsequote oder mit steigender Umsatzerwartung pro neu geworbenen Kunden.

Das bringen Ihnen haptische (veredelte) Drucksachen

Olaf Hartmann verweist darauf, dass auch hier der haptische Effekt die Aufmerksamkeit erhöht und positive Emotionen auslöst. Die Erinnerung an das Mailing, das Werbegeschenk oder die Verpackung wird signifikant erhöht. Das Vertrauen in die Werbebotschaft und die Wertschätzung für das beworbene Produkt nehmen nachweisbar und deutlich zu. Kurzum: Die Kaufbereitschaft steigt.

Hier Bildunterschrift

Marketingexperte, Schwerpunkt Neuromarketing und Haptik: Olaf Hartmann. Gemeinsam mit Werbepsychologe Sebastian Haupt entstand ein Sachbuchbestseller: Touch! Der Haptik-Effekt.


Fühlt sich an wie echt!

Eine Vielzahl technischer Möglichkeiten für solche haptischen Effekte können wir Ihnen als führende Papierveredler mit einzigartigen Folien- und Lackkombinationen im Siebdruck anbieten, die es so bisher auf dem Markt nicht gab. Unter dem Leitmotiv „Fühlt sich an wie echt“ können Holz, Beton, Sand, Metalle, Rost, Eis, Gummi, Leder und viele andere Effekte naturgetreu nachempfunden werden, erläutert Achilles-Marketingleiter Malte Linneweh das innovative Konzept.

Für jeden Einsatz optimal geeignet

In Verbindung mit optischer Brillanz eröffnen sich auf diese Weise für Mailings, Kataloge, Präsentationsprodukte oder Verpackungen neue kreative Möglichkeiten für sensationelle haptische Effekte, um die Zahl der Reaktionen zu boosten. Mit dieser speziellen Druckveredelung bieten wir unseren Kunden einen Wettbewerbsvorteil, der als Wirkungsverstärker das jeweilige Markenversprechen sowie die wahrgenommene Qualität des beworbenen Produktes verstärkt und damit die Effizienz und Zielgenauigkeit der Werbung.

Sie möchten unsere Ideen be…greifen?

In einer aufwendig hergestellten Mustermappe werden bisher zehn Beispiele für die kreative Anwendung dieser Technik präsentiert. Sie zeigen, wie unsere innovativen Lackvarianten von Achilles es auf wirtschaftliche Weise ermöglichen, Kunden über ein haptisches Erlebnis für ein Produkt zu begeistern. Wer ein Gefühl für diese neuen Lackvarianten bekommen möchte, kann die Mustermappe gegen eine Schutzgebühr von 14,00 Euro bei uns anfordern.

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