Professionelle Präsentation am PoS (Parkett-Case 4/4)

Neben den beschriebenen Anforderungen in unserem Muster-Case in drei Teilen:

  1. Es genügt nicht, der Beste zu sein (Parkett-Case 1/4)
  2. Case: Komplexe Präsentationssysteme bestellen (Parkett-Case 2/4) und
  3. Präsentation am POS: Individuelle, maßgeschneiderte Lösung (Parkett-Case 3/4),

in denen wir ein typisches Beispiel für die professionelle Präsentation von Materialmustern für Parkette beschrieben haben, sind für solche oder ähnliche Präsentation von Produkten im direkten Kundengespräch häufig auch weitere Anforderungen gefragt, wie z. B. das Austauschen sämtlicher oder bestimmter Musterstücke innerhalb einer mobilen Präsentationseinheit, zusätzliche Fächer bzw. Bereiche für bestimmt weitere Informationen oder besondere Eigenschaften in Bezug auf die Stabilität eines Musterkoffers, z. B., wenn die Musterstücke besonders gewichtig sind etc.

Musterkollektion, Präsentationskoffer

Schuber mit 3 Mappen und integriertem Schaumstoffinlay. Zur handlicheren Bedienung wurde der Schuber mit einer V-Kerbe versehen.

Wie ein System schließlich konzipiert wird, hängt von verschiedenen Kriterien ab, denn schließlich ist jedes individuelle Präsentationssystem ein Unikat, z. B. durch:

  • Art und Beschaffenheit von Musterstücken (Gewicht, Größe etc.)
  • Gesamtauflage der Präsentiersysteme
  • Anzahl der zu präsentierenden Musterstücke
  • Preisvorstellungen des Kunden
  • Flexibilität bei der späteren Konfektionierung der Inhalte
  • lebensmittelrechtliche oder sonstige gesetzliche Vorschriften
  • Häufigkeit der Präsentationen
  • Präsentationsorte: Outdoor, Produktionsumgebung und viele weitere mehr

Corportate Presentation?

Bekannt sind Begriffe wie „Corporate Design“, „Corporate Identity“ oder auch „Corporate Behaviour“, was für das kommunizierte Verhalten des Unternehmens steht. Irgendwo zwischen „Corporate Design“ und „Corporate Communication“ gibt es so etwas wie eine einheitliche Vorgehensweise bei der POS-Präsentation. Hier zählt das hochindividuelle Zusammenspiel aus Formen, Formaten, Funktionen und Optiken – das Spezialgebiet der Achilles-Gruppe.

Die Bandbreite der Möglichkeiten bei der Präsentation oder Verpackung bzw. Veredelung von Produkten unterschiedlichster Form ist unvorstellbar – quasi von „A“ wie Armbandkollektion bis „Z“ wie Zangenpräsentation. Nachfolgend nur einige Beispiele:

Moviecases mit eingearbeitetem echtem Mini-Bildschirm
für den Fanclub des FC Bayern München aus Hamburg

Ein weiteres Beispiel für die Individualisierungstiefe ist die sogenannte Traumspielbox, für den Hamburger Fanclub des FC Bayern München entwickelt: Drei Exemplare wurden an Verantwortliche des FC Bayern übergeben. Ziel dieses Mailings: Eine Bewerbung als Fanclub für ein Testspiel mit dem FC Bayern unter dem Motto „Traumspiel 2015“.
Das Spielfeld haben wir als gefräste Decke, welche aufwendig bedruckt und mit einer Lackstruktur digital veredelt wurde, angelegt. Zusätzlich haben wir eine Schachtel, im Fußballrasenlook gestaltet, eingeklebt und mit einer Softfolie veredelt. Ein echter 7-Zoll-HD-Monitor mit Edelstahlstartknopf im Design der Lackstruktur, hat mit mehreren kleinen Filmen die Botschaft des Fanclubs beeindruckend transportiert.

Präsentationssystem für POS

4-teilige Mappe mit Schaumstoffinlay und Tasche für Produktkatalog

Hochwertige Präsentationskoffer,
beispielsweise für Johannes Fries GmbH & CO KG

Präsentationssysteme, also Musterkoffer, Musterkollektionen oder -kids zählen zu den wohl individualisierbarsten Marketingmitteln überhaupt. Hier gilt der Grundsatz: Fast nichts ist unmöglich. Ob für filigrane Produkte wie edle Schreibgeräte, Lebensmittel, Baumaterialien und viele weitere Produkt- und Sortimentswelten: Für jedes Produkt gibt es die richtige Präsentations- oder Verpackungslösung mit enormer Wirkung auf den täglichen Verkaufserfolg.

Der Spezialist „Fries“ benötigte für den Vertrieb eine Präsentationslösung für seine Fußleisten und Bodenabschlüsse, die je nach Art der Außendiensttermine individuell und auf die Bedürfnisse der Kunden maßgeschneidert anpassbar sein sollten. Durch einige Prototypen und Weißmuster ist ein handlicher und repräsentativer Präsentationskoffer mit ergonomischem Tragegriff entstanden. Innen befinden sich an den Seiten Metallschiene, auf die herausnehmbaren Einleger eingehängt werden, damit der Außendienst vor dem jeweiligen Besuch den Koffer nur den Mustern bestücken kann, die vom Kunden gefragt sind.

Präsentation für extrem schwere Musterstücke:
Beispiel ACO Tiefbau

Das Unternehmen ACO-Tiefbau benötigte für seinen Vertrieb eine Lösung zur Präsentation von drei schweren Trittrosten. Addiert wiegen die Roste zehn Kilo. Ein ACO-Bestseller-Produkt sollte bei der Präsentation hervorgehoben werden – und zudem tragbar und ansehnlich am Point of Sale präsentierbar sein.

Unser Experten wussten, dass die Trittrost-Muster nicht nur in Pappe hätten eingebettet werden können, mangels dauerhafter Stabilität. Stattdessen haben wir eine treppenstufenartige Aufnahmevorrichtung aus massiven Kunststoff passgenau gefräst und in einen Koffer verbaut, der mit einem extra stabilen Tragegriff und einem Schiebeverschluss versehen wurde. Durch die Keilform dieses Koffers, der mit einer besonders langlebigen und stabilen Forchheimfolie veredelt wurde, ist die erste Roste (ein Beststeller) wie gefordert besonders auffällig platziert. Damit der Koffer auch am POS wirkt, wurde die Abdeckung mit Keyfacts (Bildern, Beschreibungen) gestaltet. Beim Öffnen der Kofferabdeckung dient der Deckel nun als repräsentative Schautafel für diese zusätzlichen Informationen und wird so zu einem Hingucker am Point of Sale.

Speziell. Exklusiv. Achilles!

Vielleicht lässt es sich der Zauber, den wir gemeinsam mit unseren Auftraggebern täglich erleben am besten als Matrix bezeichnen. So wird deutlich, wie ein Präsentationssystem beschaffen ist. Es ist nicht DIE eine Zutat, wie eine raffinierte Veredelung oder eine bestimmte, von uns neu entwickelte Funktion zum Klappen, Schieben, Drehen, Ziehen und so weiter.

Präsentationssysteme sind als Ganzes mehr als die Summe ihrer Komponenten. Aristoteles hätte seine Freude gehabt und diesen Fakt sicher bestätigt.

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